“Egal ob man sie freilässt oder nicht, sie haben nicht einmal den Gedanken daran, dass man für die Freiheit kämpfen muss”: Ukrainer über Vertreter indigener Völker der Russischen Föderation

“Egal ob man sie freilässt oder nicht, sie haben nicht einmal den Gedanken daran, dass man für die Freiheit kämpfen muss”: Ukrainer über Vertreter indigener Völker der Russischen Föderation

Unter den russischen Gefangenen in der Ukraine ist der Prozentsatz der Vertreter der indigenen Völker der Russischen Föderation hoch. Die Ukrainer versuchen standardmäßig, mit ihnen eine Kommunikation wie mit ihren eigenen Leuten aufzubauen, aber sie sehen sofort, dass diese Leute irgendwie ganz anders sind – und es geht nicht um die Augenform, sondern um Psychologie. Was ist das Problem? Darüber erzählte der Projektkoordinator des Innenministeriums der Ukraine “Suche nach deinen”, Wladimir Solkin.

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“Jeder russische Liberale ist immer imperial bis zur Wurzel”: Arkadi Babtschenko über Russlands Haltung gegenüber indigenen Völkern und die Wahrnehmung von Grenzen

“Jeder russische Liberale ist immer imperial bis zur Wurzel”: Arkadi Babtschenko über Russlands Haltung gegenüber indigenen Völkern und die Wahrnehmung von Grenzen

Wo endet für Sie Ihr Heimatland? Die Frage ist kompliziert, denn in Russland wird der imperiale Heimatbegriff von Kindesbeinen an geprägt, und die Grenzen des Reiches werden von Zeit zu Zeit überdacht. So viele Russen wiederholen gedankenlos Propagandasprüche, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass, wenn nicht ihre Kinder, so doch ihre Enkelkinder die Verantwortung dafür tragen könnten. Der bekannte russische Journalist Arkadi Babtschenko, der längst in einem sicheren Haus untergekommen ist, hat darüber geschrieben, wie russische Liberale andere Völker, einschließlich der indigenen Völker der Russischen Föderation, wahrnehmen. Und dementsprechend lohnt es sich, mit solchen Menschen umzugehen. Wir präsentieren seine Geschichte mit einigen Kürzungen.

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„Der Krieg wird teurer und teurer sein“ : man bittet  oder zwingen Russen die Aggression vom Kreml in der Ukraine zu bezahlen

„Der Krieg wird teurer und teurer sein“ : man bittet  oder zwingen Russen die Aggression vom Kreml in der Ukraine zu bezahlen

Natürlich dauert der Krieg auf Kosten aus dem Budget der RF, so auf Kosten, die man allen Bürgern von Russland weggenommen hat. Jeden Tag gibt man für den Krieg ein Jahresbudget von einem der Regionen der RF aus. Das ist mehr als 20 Milliarden Rubel. Es wird immer offensichtlicher, dass dieses Geld  katastrophal nicht reicht. Deshalb muss man Russen überzeugen oder manchmal zwingen, für diesen Krieg noch einmal zu bezahlen.

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“Messages der russischen Literatur legitimieren die Vernichtung anderer Völker zugunsten der großen Russen”, so ein Historiker

“Messages der russischen Literatur legitimieren die Vernichtung anderer Völker zugunsten der großen Russen”, so ein Historiker

Der Krieg in der Ukraine hat die Welt dazu gezwungen, die Bedeutung der russischen Literatur zu überdenken. Viele Generationen sind mit der Überzeugung aufgewachsen, dass sie groß ist und die Welt ohne sie nicht überleben würde. Ein unvoreingenommener Blick auf die russische Literatur lässt jedoch Zweifel daran aufkommen. Wenn man darauf fokussiert, welche Narrative sie vorantreibt, kann man sehen, dass es größtenteils um die Größe der Russen geht, die wegen der „rätselhaften russischen Seele“ tun können, was allen anderen nicht erlaubt ist. Interessant ist, dass dank dieser «Riesen-PR» nicht nur Russen daran glauben, sondern auch alle, die es geschafft haben, die russische Literatur zu wälzen. Aber woher kommt dieser Mythos überhaupt?

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„Wir überwachen Indikatoren von Baschneft aufmerksam“: die Türkei möchte mit Baschkortostan zusammenarbeiten, aber der Kreml verlangsamt diesen Prozess

„Wir überwachen Indikatoren von Baschneft aufmerksam“: die Türkei möchte mit Baschkortostan zusammenarbeiten, aber der Kreml verlangsamt diesen Prozess

Die Türkei findet die Zusammenarbeit mit der Republik Baschkortostan vorrangig. Darüber hat der Generalkonsul von der Türkei Ismet Erikan während des Investmentsbanketts im Transuralgebiet gesagt.

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Sibirische Staatsanwaltschaft hat den Kinderwettbewerb «Nein zum Krieg» organisiert, aber niemand hat ihn gewonnen

Sibirische Staatsanwaltschaft hat den Kinderwettbewerb «Nein zum Krieg» organisiert, aber niemand hat ihn gewonnen

Zum Internationalen Kindertag, der am 1. Juni gefeiert wird, hat das Büro des Generalstaatsanwalts für den sibirischen föderalen Bezirk der Russischen Föderation einen Wettbewerb für Kinderzeichnungen und Essays zum Thema «Nein dem Krieg» und «Niemand wird vergessen, nichts wird vergessen» durchgeführt.

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Die Republik Südossetien hat ihre Integration in Russland pausiert.

Die Republik Südossetien hat ihre Integration in Russland pausiert.

In der Tat hat Südossetien noch früher ihre Lust verloren, sich in Russland zu integrieren. Aber letzte Tage seiner „Präsidentschaft“ hat der Vorsitzende der nicht anerkannten Republik Anatolij Bibilow am 17. Juli ein Referendum über den Eintritt von der Republik Südossetien in die RF festgelegt. Aber etwas ist schiefgegangen.

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Verwandten von getöteten Tschetschenen sind gezwungen, Dokumente zu falsifizieren, damit man an Auszahlungen, die von Putin versprochen waren, sparen kann.

Verwandten von getöteten Tschetschenen sind gezwungen, Dokumente zu falsifizieren, damit man an Auszahlungen, die von Putin versprochen waren, sparen kann.

Der Telegramm-Kanal 1ADAT („die Bewegung im okkupierten Tschetschenien gegen Stellvertreter-Angreifer von Kadyrow“) berichtet darüber, wie in der Republik Protegés vom Kreml das erreichen, damit  die Verwandten von denen, wer für Putins Ambitionen gestorben sind, keine Auszahlungen bekommen. Obwohl die Ratte aus dem Bunker persönlich Millionen für  die Verwundungen sogar, ganz zu schweigen vom Tod, versprochen hat.

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„Liebe Russen, gewöhnen Sie sich daran, dass unser Territorium immer unter Beschuss wird“: annonciert Igor Girkin( Strelkow)

„Liebe Russen, gewöhnen Sie sich daran, dass unser Territorium immer unter Beschuss wird“: annonciert Igor Girkin( Strelkow)

Der ehemalige Verteidigungsminister der VD,der ehemalige Colonel vom FSB, der Terrorist Igor Girkin (Strelkow) hat einen täglichen Beschuss von russischen Territorien kommentiert. Nach seinen Worten, ist es möglich das zu beenden, nur wenn man den Feind 50 km von der Grenze  vertreibt. In den USA, zum Beispiel, macht man das mit Hilfe von den Drohnen, aber Russland hat solche Möglichkeiten nicht. 

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Wenn der Murtad des Kremls vorschlägt, „ihre Sprachen“ anstelle von Englisch zu lernen, dann sind das nicht die Sprachen, an die man denken würde

Wenn der Murtad des Kremls vorschlägt, „ihre Sprachen“ anstelle von Englisch zu lernen, dann sind das nicht die Sprachen, an die man denken würde

Der so genannte Sprecher des Staatsrates der Krim, Wladimir Konstantinow, hat gesagt, dass Englisch für diejenigen, die nicht nach London fahren wollen, nicht notwendig ist. Konstantinov schlug vor, Englisch aus dem Lehrplan zu streichen und es durch das Studium „ihrer Sprachen“ zu ersetzen. Da dieser Vertreter der Besatzungsbehörden für den Kreml arbeitet, könnte man meinen, er beziehe sich auf die Sprachen der einheimischen Völker der Russischen Föderation. Aber nein.

Konstantinov bezeichnete es als umstritten, Englisch zu lernen, wenn „man nie nach London fahren wird“, und als gefährlich, „einer fremden Zivilisation zu folgen“.

„Wir machen [das Kind] zu einer Geisel – es wird sagen: Ich kann Englisch und ich frage mich, wie es in England ist. Die Engländer kämpfen seit tausend Jahren gegen uns, und wir studieren sie weiter, geben Geld für Lehrer aus, verschwenden Zeit, und dann bleibt nicht genug Zeit für Geschichte“, sagte Konstantinow.

Dies ist in der Tat ein schreckliches Signal, dass die Behörden bereits für alle Kinder entschieden haben, dass sie niemals nach London fahren werden. Und Konstantinov selbst, so stellt sich heraus, kann Englisch. Aber er beherrschte es nicht auf der Schulbank, sondern wenn es im Zusammenhang mit dem Geschäft nötig wurde.

Was die Geschichte anbelangt, für die „nicht genug Zeit bleibt“, so sei daran erinnert, dass ab dem 1. September die Schulen in Russland den Geschichtsunterricht ab der ersten Klasse einführen – der Geschichtsunterricht selbst bleibt im alten Format, aber ab der ersten Klasse wird die historische Komponente als Teil der „Umwelt“ als Teil der „Grundlagen der religiösen Kulturen und der säkularen Ethik“ verstärkt. Es ist nicht schwer zu erraten, welche Art von Geschichte dies sein wird. Aber es ist offensichtlich, dass der Kreml um der Geschichte willen bereit ist, jegliche Lektionen aus dem Lehrplan zu streichen. Russland könnte bald lernen, die Erfahrungen Chinas zu wiederholen, wo Schulkinder schlechter als Soldaten gemacht werden. 

Aber zurück zu Konstantinow.

„Lasst uns unsere Sprachen lernen, unsere Sprachen entwickeln!“ – drängte er.

Es klingt wie ein Aufruf zum Unterrichten einheimischer Sprachen. Tatsächlich aber sprach der Kreml-Murtad von Kursen zum Erlernen „notwendiger Sprachen“ – Chinesisch, Französisch, Englisch usw.

Nun, die Vorstellung von „ihren Sprachen“ unterscheidet sich für Moskau und diejenigen, die für Moskau arbeiten, sehr von der Vorstellung der Vertreter der einheimischen Völker. Und das wird sich wohl auch nicht ändern.

„Nicht ‚erschossen‘, ‚getötet‘ oder ‚liquidiert‘, sondern ‚Problem gelöst'“: zynische russische Methode zur Kommunikation mit der Bevölkerung in der Region Kiew gefunden

„Nicht ‚erschossen‘, ‚getötet‘ oder ‚liquidiert‘, sondern ‚Problem gelöst'“: zynische russische Methode zur Kommunikation mit der Bevölkerung in der Region Kiew gefunden

In der Region Kiew wurde in dem Dorf Bolshaya Dymerka im Bezirk Brovary, das unter russischer Besatzung stand, ein Methodenhandbuch für das russische Militär gefunden, in dem beschrieben wird, wie man mit der örtlichen Bevölkerung kommuniziert und welche Erzählungen zu vermeiden sind. Bilder der Anweisungen wurden von der ukrainischen Freiwilligen Melania Podolyak in ihrem Telegram-Kanal veröffentlicht. Kurz gesagt: Töten, beschlagnahmen und plündern, nur sagen, dass die Ukrainer und die USA schuld sind. Das Maß an Zynismus des „russischen Propagandisten“.

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Die Moskauer Behörden haben mit den Vorbereitungen für die Evakuierung begonnen, aber nicht alle werden zur “Arche von Noah” gebracht

Die Moskauer Behörden haben mit den Vorbereitungen für die Evakuierung begonnen, aber nicht alle werden zur “Arche von Noah” gebracht

Putin, seine Familienmitglieder und Kumpane haben sich seit langem in Bunkern irgendwo im Altaigebirge versteckt. Jetzt beginnen andere Beamte, sich im Geheimen auf den schlimmsten Entwicklungen eines Krieges in der Ukraine vorzubereiten. Laut zuverlässigen Quellen von “Utro TV” wurden Beamte einer Reihe von föderalen Strukturen (die Präsidialverwaltung der Russischen Föderation, die Verwaltung der föderalen Ministerien, die Staatsduma, der Föderationsrat) in den letzten Tagen vom Föderalen Sicherheitsdienst und dem Föderalen Sicherheitsdienst Russlands über eine mögliche Notfallevakuierung aus Moskau im Falle eines „dringenden Bedarfs“ informiert. Als dringende Notwendigkeit wird auch die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen Russland verstanden. Dem Plan zufolge sollen auch die Familien der Beamten evakuiert werden.

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Die Kreml-Propaganda hat ein neues Symbol für die „Spezialoperation“ gefunden, und geschickte Geschäftsleute verdienen damit Geld

Die Kreml-Propaganda hat ein neues Symbol für die „Spezialoperation“ gefunden, und geschickte Geschäftsleute verdienen damit Geld

Die Großmutter mit der sowjetischen Flagge war ein Misserfolg für die Propagandisten des Kremls. Nachdem ihr Bild bis zur Absurdität reproduziert worden war, stellte sich heraus, dass die echte Anna Iwanowna die ukrainischen Streitkräfte unterstützte und die Besatzer verfluchte. Das talentlose Kreativteam musste fieberhaft nach einem neuen Symbol für die Spezialoperation suchen. Der achtjährige Junge Aljoscha, der am Straßenrand vor einer Kolonne russischer Panzer salutiert hat, ist der neue Held. Und jetzt haben sie es eilig, mit dieser Propaganda Geld zu machen, bevor sich herausstellt, dass der Junge zum Beispiel für den ukrainischen Geheimdienst arbeitet.

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Der antimilitaristische Stand mit den Worten „Bāpçācāp tēnče“(“ die Welt ohne Krieg“) und ein Denkmal des Buchstaben Ā: Tschuwaschen äußern ihre Position in Uljanowsk.

Der antimilitaristische Stand mit den Worten „Bāpçācāp tēnče“(“ die Welt ohne Krieg“) und ein Denkmal des Buchstaben Ā: Tschuwaschen äußern ihre Position in Uljanowsk.

Tschuwaschisches Fest Akatuj (Das Ende von der Feldarbeit im Frühling) in Uljanowsk feiert man schon seit 30 Jahren, aber dieses Jahr ist ein antimilitaristischer Stand mit den Worten „Bāpçācāp тēнче “ erschienen. Für die Menschen, die kein Tschuwaschisch sprechen, war diese Inschrift auch auf Russisch: „Die Welt ohne Krieg“.

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