“Egal ob man sie freilässt oder nicht, sie haben nicht einmal den Gedanken daran, dass man für die Freiheit kämpfen muss”: Ukrainer über Vertreter indigener Völker der Russischen Föderation

“Egal ob man sie freilässt oder nicht, sie haben nicht einmal den Gedanken daran, dass man für die Freiheit kämpfen muss”: Ukrainer über Vertreter indigener Völker der Russischen Föderation

Unter den russischen Gefangenen in der Ukraine ist der Prozentsatz der Vertreter der indigenen Völker der Russischen Föderation hoch. Die Ukrainer versuchen standardmäßig, mit ihnen eine Kommunikation wie mit ihren eigenen Leuten aufzubauen, aber sie sehen sofort, dass diese Leute irgendwie ganz anders sind – und es geht nicht um die Augenform, sondern um Psychologie. Was ist das Problem? Darüber erzählte der Projektkoordinator des Innenministeriums der Ukraine “Suche nach deinen”, Wladimir Solkin.

“Wissen Sie, ich möchte niemanden beleidigen, aber im Umgang mit ihnen verstehe ich, dass wir nicht versuchen müssen, ihr Denken wahrzunehmen, wie wir es gewohnt sind, das menschliche Denken im Prinzip wahrzunehmen.  Sie werden nicht analysieren, sie werden die Fakten nicht vergleichen, sie werden nichts tun – sie sind es gewohnt. Sie wurden in die Sklaverei getrieben, und sie sind wirklich Zombie-Sklaven – so leben sie nämlich“, sagt der Ukrainer.

Er erzählt, dass er nicht nur mit Russen zu tun hat, die ein slawisches Erscheinungsbild aufweisen, sondern auch mit Russen, die von sich aus selbst sagen: “Ich bin nicht Russisch, ich bin Mari”, “ich bin Dagestaner”, “Ich bin Burjate” usw.

“In letzter Zeit frage ich jeden von ihnen: ‘Sie haben doch eine autarke Region – würden Sie nicht gerne aus dieser Sklaverei entkommen?“ Sie alle geben an, dass Russland sie banal melkt, und alle geben mir dieselbe Antwort, als hätten alle regelrecht dieselbe Vorlage: “Uns wird man nicht so einfach freilassen, denn wir haben eine reiche Region.” Es geht gar nicht darum, dass die Region reich ist, es geht darum, dass sie nicht einmal den Gedanken haben, dass man für Freiheit kämpfen muss – ob man sie nun freilässt oder nicht. Da sie begreifen, dass man sie nicht freilässt, ist ihnen klar, dass zusätzliche Maßnahmen in diesem Fall sinnlos sind”, erklärt Solkin.

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